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- Virtualisierung & Hypervisor10
- 1.1Was ist Virtualisierung?
- 1.2Hypervisor Typ 1 vs. Typ 2
- 1.3VMware vSphere / ESXi
- 1.4Microsoft Hyper-V
- 1.5KVM unter Linux
- 1.6VM-Snapshots, Clones und Templates
- 1.7Ressourcenzuweisung: CPU, RAM, Storage, Netzwerk
- 1.8Hochverfügbarkeit: vMotion, Live Migration
- 1.9VMs sichern und wiederherstellen
- 1.10Aufgaben Virtualisierung
VMware vSphere / ESXi
VMware (heute Broadcom) war jahrzehntelang der unbestrittene Marktführer im Bereich Server-Virtualisierung. vSphere ist der Name der Gesamtplattform – sie besteht aus mehreren Komponenten die zusammenarbeiten. Das Herzstück ist ESXi, der eigentliche Bare-Metal-Hypervisor der auf dem Server läuft. vCenter Server ist die zentrale Verwaltungsinstanz für mehrere ESXi-Hosts. Diese Architektur ermöglicht Funktionen wie vMotion, HA und DRS die mit einem einzelnen ESXi-Host allein nicht möglich wären.
Wichtig für die Praxis: Seit der Übernahme durch Broadcom (2023) hat VMware die Lizenzpolitik stark verändert – Einzellizenzen wurden durch Subscriptions ersetzt, was viele Unternehmen zu Alternativen wie Proxmox, Hyper-V oder KVM treibt. Für die IHK-Prüfung sind die Konzepte (ESXi, vCenter, vMotion, HA) trotzdem weiterhin prüfungsrelevant.
1) vSphere-Architektur – Komponenten anklicken
2) Wichtige vSphere-Features
Zusammenfassung
vSphere = VMware-Gesamtplattform. ESXi = Bare-Metal-Hypervisor auf dem Host. vCenter Server = zentrale Verwaltung aller ESXi-Hosts. Cluster = mehrere Hosts zusammen für HA/DRS/vMotion. HA = automatischer Neustart bei Host-Ausfall. DRS = automatische Lastverteilung. vMotion = Live-Migration ohne Unterbrechung. Shared Storage (SAN/vSAN) ist Voraussetzung für vMotion und HA.
